Pforzheim hat jetzt einen König.

Pforzheim hat jetzt einen König

 

 Erläuterung:

Eine der großen Perspektiven Pforzheims liegt unserer Recherche nach in seinem Wasserreichtum. Die wunderschöne Flusslandschaft der Stadt stellt ein bislang weitgehend ungenutztes ökonomisches Potential dar. Unser Szenario soll zeigen, dass Pforzheim, obwohl es keine große Stadt ist, das Potenzial hat, eine internationale Rolle zu spielen, wenn es denn neue Wege beschreitet. Auch stellen wir die provokante Frage, ob Unterschiede zwischen Arm und Reich unbedingt zu sozialen Spaltungen führen müssen.


Zusammenfassung:

Im Jahr 2030 wird der Name „Goldstadt“ für Pforzheim eine völlig neue Bedeutung haben als heute. Da die globalen Ressourcen abnehmen, der Bedarf an Wasser jedoch steigt, wird Wasser die Funktion einnehmen, die das Gold heute hat. Die Stadt Pforzheim wird im Jahr 2030 von ihrer unternehmerischen Elite regiert, einer Gruppe einflussreicher Stadtbewohner, die das Potential von Pforzheims natürlichen Ressourcen erkennen und damit in den globalen Markt drängen.

Weltberühmt für die Lebensqualität, die durch die natürlichen Wasservorkommen entsteht, wird Pforzheim in diesem Szenario ein Gastgeber für internationale Mitglieder der High-Society. Wie auf einem maßgeschneiderten Spielplatz können die Superreichen hier in geschlossener Gesellschaft Kontakte knüpfen und sich vernetzen, ohne dass die Öffentlichkeit sie dabei beobachtet.

2030 ist Pforzheim damit die Traumdestination der Oberschicht, wo Visionen von gesellschaftlichem und sozialem Aufstieg Wirklichkeit werden. Es ist weltweit bekannt als der Ort, an dem diejenigen, die alles haben, das erreichen können, was man mit Geld nicht kaufen kann: einen Adelstitel. Ein Ort, an dem Wasser die Währung und ein Adelstitel der Preis ist.

Inspiriert von dem findigen Pforzheimer Unternehmer „Prinz Marcus“, dem es aufgrund seines finanziellen Erfolges möglich war, sich 2006 in den deutschen Adel einzukaufen, und ausgehend von der Tatsache, dass die die sozialen Unterschiede zwischen arm und reich in Pforzheim besonders auffällig erscheinen, übertreibt dieses Szenario ein mögliches Ergebnis zukünftiger Entwicklungen.

 

 

 

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