Pforzheim ist auf den Hund gekommen.
Erläuterung:
Mit diesem Appell wollen wir einen unkonventionellen Weg aufzeigen, den Besucher und Einwohner Pforzheims gehen könnten, um ihre Verbundenheit zueinander und ihrer Stadt neu zu erleben. So sollen Interventionen an Schlüsselorten der Stadt Gefühle wie innere Zufriedenheit, Erholung und Freude auf indirekte Weise erfahrbar machen.
Zusammenfassung:
Bei den ersten Überlegungen zur Aufgabe, Pforzheim in eine Schönheitsoase zu verwandeln, entdeckten wir, dass es wichtiger ist, sich auf die verborgene, innere Schönheit zu konzentrieren. Über 80% der Stadt Pforzheim wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. In den Jahrzehnten danach wurde sie im Stil der Zeit wieder aufgebaut; aber die Mehrheit der Pforzheimer sehnt sich selbst heute noch nach der Vergangenheit. Die historische Tragödie, die hohe Arbeitslosenzahl und der demografische Wandel ließen eine Kluft zwischen Pforzheim und seinen Bewohnern entstehen. Wir möchten ohne einschneidende, technologisch aufwändige Lösungen auf die Stimmung in Pforzheim eingehen. Designlösungen an bestimmten öffentlichen Orten sollen Interaktionen zwischen Stadt und Bürgern fördern und positive Ergebnisse hervorbringen. Der Fokus liegt auf der Beziehung zwischen Mensch und Hund, da sich Hunde als idealer Katalysator darstellen.




