Erläuterung:
Unser Zukunftsszenario für Pforzheim schlägt vor, bereits Vorhandenes neu anzusehen. Indem wir den traditionellen Schönheitsbegriff der Architektur hinterfragen, erkennen Anwohner und Besucher neue Möglichkeiten - heute noch verborgen in der Geschichte und Natur dieser Stadt. Das Museum muss entdeckt werden - erst dann wird es sichtbar.
Zusammenfassung:
Im Jahr 2030 möchte das Guggenheim Museum ein Architekturmekka errichten und ein einziges großes Forschungsareal schaffen. Museen der ganzen Welt melden sich an, um ihre Konzepte vorzustellen. Pforzheims Antwort auf diese Herausforderung ist ein unsichtbares Architekturmuseum.
In unserem Szenario wird ein Freilichtmuseum eingerichtet, das sich über ganz Pforzheim ausdehnt. Das Museum beinhaltet Gebäude aus der Geschichte und Zukunft. Vorkriegsarchitektur ist ein wichtiger Teil der Stadtidentität. Die Nachkriegsarchitektur dagegen reflektiert die Stärke der Stadt, ihre Katastrophen zu überleben und sich selbst neu zu erfinden. Zudem eignet sich die Lage der Stadt besonders gut dafür, eine ökologische Architektur zu entwickeln. Deshalb glauben wir, dass das unsichtbare Museum ein dynamischer Weg ist, um den Besuchern eine ungewöhnliche und innovative kulturelle Erfahrung anzubieten.