Erläuterung:
Für unser Szenario wurden überzeichnete, stereotype Persönlichkeiten gewählt, um eine aktuelle Herausforderung Pforzheims zu illustrieren. Wir haben ein extremes Szenario entwickelt, um ein Negativbeispiel dafür zu geben, was passieren kann, wenn wir zulassen, dass Angst vor dem Fremden unser Leben bestimmt. Wir verstehen unser Szenario als einen Aufruf zur Offenheit und Neugier dem Fremden gegenüber.
Zusammenfassung:
2019 steigt die Eispavillon-Mafia ins Pforzheimer Schmuckgeschäft ein, und nach und nach gerät die ganze Stadt unter ihren Einfluss. Mafiosi aus der ganzen Welt reisen zu, um sich an dem florierenden Geschäft zu beteiligen. In der Stadt entstehen Gegenbewegungen der lokalen Bevölkerung, und die Kriminalitätsrate steigt ins Unermessliche. 2028 hat nicht einmal die Polizei mehr etwas zu sagen. Die Stadt versinkt im Chaos. Anarchie herrscht.
Die deutsche Regierung möchte Pforzheim nicht aufgeben und erlässt deswegen ein Gesetz, das Entrepreneure der ganzen Welt in Pforzheim willkommen heißt, die den Willen haben, Ordnung und Frieden wieder herzustellen. Um die Organisations- und Verhaltensstrukturen von Gangs verstehen und in ihnen leben zu können, ist es von Vorteil, wenn man selbst eine kriminelle Vergangenheit hat. Die Regierung erkennt das und gibt vorzugsweise Personen mit abwegigen Lebensläufen eine zweite Chance. Pforzheim wird zum Mekka für Extrem-Entrepreneure.