Goldstadt-Tipps 2012
Eingebunden in den Schwarzwald, umgeben von Kraichgau und Stromberg liegt Pforzheim, die "Goldstadt", das Zentrum der Deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie. Das Oberzentrum der Region Nordschwarzwald ist der ideale Ausgangspunkt für den Schwarzwaldurlauber. Wanderer starten hier, schon seit über 100 Jahren, zu den Höhenwanderwegen (West-, Ost- und Mittelweg) durch den Schwarzwald.
Die kurzen Wege in die Ballungsräume Karlsruhe und Stuttgart, Anschluss an internationale Bahnstrecken und eine Entfernung
zum Flughafen Stuttgart von cirka 30 Minuten machen die Stadt ebenfalls zu einem attraktiven Ziel.
Erleben Sie die "Goldstadt" bei einer Stadtrundfahrt, einem Stadtrundgang, in den "Schmuckwelten", auf der "Goldschmiedemeile" oder bei einem Besuch einer unserer zahlreichen Museen. Zudem lockt ganzjährig ein buntes Veranstaltungsprogramm.
Alle Saisonangebote für Einzelgäste von Mai bis September 2012 im Überblick.
Naturpark-Markt am 3. Juni 2012 in Pforzheim
In der Goldstadt Pforzheim findet am 3. Juni 2012 der dritte Naturpark-Markt statt. Als Gelände für die Veranstaltung hat sich im letzten Jahr der Vicenzaplatz im Enzauenpark bewährt. Regionale Produkte werden am besten auch in Naturumgebung präsentiert, das ist ebenso selbstverständlich wie ideal und der Enzauenpark ist ja ohnehin als Veranstaltungsort bestens bekannt.
Im Vordergrund stehen dabei selbstverständlich die Schwarzwälder Spezialitäten. „Die Naturpark-Märkte sind ein Schaufenster für die Qualität der regionalen und saisonalen Produkte aus dem Schwarzwald“, betont Karl-Heinz Dunker, Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. „Immer mehr Menschen möchten wissen, wo die Produkte, die sie essen, herkommen und wie sie hergestellt wurden“, so Dunker weiter.
Herkunftssicherheit, Vertrauen in den Erzeuger und letztlich auch gesunde Ernährung sind die Begriffe, um die es geht. Die Erzeuger können ihre Produkte präsentieren und im direkten Kundengespräch über die Herstellung und Qualität der Erzeugnisse informieren.
Die Besucher treffen bei den Naturpark-Märkten auf eine bunte Palette an regionalen Produkten aus den Schwarzwälder Naturparken. Das Angebot reicht vom Hofkäse übers Bauernbrot bis hin zu Wildspezialitäten. Selbstverständlich fehlen auch nicht die klassischen Bauernmarkt-Produkte wie Honig, Schnaps und Hausmacher Wurst. Frische Heil- und Küchenkräuter sowie Ziegenkäse und Ziegenwurst runden das vielfältige Angebot ab. Auch werden alte Handwerke, wie zum Beispiel das Filzen oder Spinnen, vorgeführt. Für gastronomische Versorgung ist ebenfalls gesorgt.
> Programm noch offen < Für große und kleine Kinder gibt es Mitmach-Aktionen und etliche einheimische Tiere, die man streicheln und bewundern kann. An zahlreichen Ständen gibt es handwerkliche Vorführungen und auch für die musikalische Unterhaltung ist am Marktsonntag gesorgt. Die Stände öffnen bereits um 10.00 Uhr, um 11.00 Uhr ist die offizielle Begrüßung und dann kann man bis 18.00 Uhr über den Markt bummeln, sich beraten lassen und einkaufen.
Die wichtigsten Informationen (alle Termine und Rahmenprogramm) zu den Naturpark-Märkten finden Sie auf der Homepage des Naturparks unter
Wanderopening am Westweg, Sonntag 6. Mai
Pforzheim und Dobel mit gemeinsamer Aktion auf der 1. Etappe des Westwegs von Pforzheim nach Basel
Erstmals fiel im Schwarzwald der Startschuss für die neue Wandersaison gleichzeitig an verschiedenen Orten: Am Sonntag, 6. Mai wurde entlang des Westwegs ein großes „Wander-Opening“ gefeiert. Besonders an den zwölf „Westweg-Portalen“ erwartete Wanderer ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Bewirtung, geführten Wanderungen, Besichtigungen und zahlreichen Aktionen. Die zwölf Portale sind in den letzten Jahren entlang des „Westwegs“ aus regionsspezifischen Materialien errichtet worden. Sie sind zugleich Info-Stellen und Etappenpunkte auf dem kultigen Fernwanderweg.
Der Klassiker unter den Fernwanderwegen Deutschlands wurde 1900 vom „Schwarzwaldverein“ angelegt und ist mit 285 Kilometern der längste im Schwarzwald. Von Pforzheim im Norden führt er über die schönsten Gipfel von Deutschlands größtem Mittelgebirge bis nach Basel. Nach 2005 wurde er den Bedürfnissen moderner Wanderer angepasst und 2007 als erster Fernwanderweg der Region mit dem Gütesiegel „Qualitätswanderweg“ ausgezeichnet und 2010 erfolgreich neu zertifiziert. International zählt die Route zu den „Top Trails of Germany“.
Details zum Programm finden Sie hier
Ausführliche Informationen erhalten Sie direkt bei den jeweiligen Orten und unter www.westweg.info
Hugenotten- und Waldenserpfad
Der „Europäische Kulturfernwanderweg
Hugenotten- und Waldenserpfad“ wurde eingeweiht.
Die Baden-Württembergische Eröffnung
des letzten Teilstücks auf dem insgesamt
1.800 km langen Weg zwischen La Poet-Laval in Frankreich bis in das hessische Bad Karlshafen wurde am Sonntag, 22. April mit einem Programm in Pforzheim und dem Motto „Wandern, Kultur und Tourismus“ abgeschlossen.
Das Programm begann bereits am Vormittag mit zwei angebotenen Wanderungen auf Teilabschnitten des Hugenotten- und Waldenserpfads unter Führung des Schwarzwaldvereins, der auch für die Beschilderung der Route im Pforzheimer Raum sorgte.
Gemeinsam wandern konnte man u. a. auf der „Route Süd“ vom Seehaus über den Wildpark bis zum Kupferhammer (7 km) oder auf der rund 8 km langen „Route Nord“, die von Göbrichen über den Katharinentaler Hof bis zum Hotel-Café Hasenmayer im Norden der Stadt führte.
Am Nachmittag (15 Uhr) begann das offizielle Einweihungsprogramm in der Barfüßerkirche Pforzheim. Hier gab es verschiedene Ansprachen, die das Thema
aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten: nach der Begrüßung durch Tourismusdirektor Wolfgang M. Trautz stellte die Koordinatorin des Weges,
Frau Dr. Renate Buchenauer, den „Hugenotten- und Waldenserpfad“ vor, danach erläuterten Hans Ade, Pfarrer i.R. und Gerhard Brändle, Heimatforscher die Verbindungen Pforzheims zu den Hugenotten und den Waldensern. Zum Abschluss sprach Frau Dr. Isabel Greschat, die Kulturreferentin der Stadt zum Thema „Flucht und Migration heute“.
Anschließend fand die symbolische Übergabe des Routenabschnitts durch das Stadtgebiet Pforzheims an der Barfüßerkirche mit musikalischer Umrahmung statt.
Mit einem geführten Stadtrundgang zum Waisenhausplatz und zum Technischen Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie unter Leitung von Pfarrer i.R. Hans Ade, Heimatforscher Gerhard Brändle, und Horst Frisch, dem Museumspädagoge der Stadt Pforzheim endete der Nachmittag.
Das Tourismusmarketing der Stadt (WSP) hat mit finanzieller Unterstützung des Verkehrsvereins und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt eine neue Broschüre zum Streckenabschnitt Pforzheim des „Hugenotten und Waldenserpfad“ herausgebracht, die ebenso wie ein Nachdruck der Broschüre „300 Jahre Waldenser und Hugenotten in Pforzheim“, die Gerhard Brändle bereits 1999 verfasst hat, kostenlos in der Tourist-Information Pforzheim am Marktplatz erhältlich ist.
Wildpark - Informationstafel
Im Wildpark wurde eine Informationstafel für auswärtige Besucher über die touristischen Ziele Pforzheims aufgestellt.
Auf Anregung einiger Bürger bzw. Besucher des Wildparks hat das Tourismusmarketing des WSP eine gestalterisch abgestimmte Doppel-Tafel mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Pforzheims installiert. Auf der einen Tafel ist ein Übersichtsplan über das Wildpark-Gelände, auf der anderen Seite der Tafel ein vereinfachter Plan von Pforzheim abgebildet. Er zeigt die wichtigsten Ziele, Sehenswürdigkeiten, die „Grünachse“ Wildpark-Enzauenpark-Kupferhammer sowie die kurze Entfernung des Wildparks zur Innenstadt. Die Tafel steht unmittelbar neben dem Haupteingang.
Die Informationstafel hat das Ziel, dem Wildpark-Besucher Anregungen für einen Besuch weiterer Pforzheim Ziele zu geben.
Ansprechpartner
Wolfgang M. Trautz
Telefon: 07231 39-3701
E-Mail: wolfgang.trautz@ws-pforzheim.de
Automobilsommer Baden-Württemberg 2011
Motorissimo!
Das Automobil feierte seinen 125. Geburtstag. Dies war für das Land Baden-Württemberg der Grund, einen ganzen Sommer lang zu feiern. Vom Auftakt des „Automobilsommer“ in Stuttgart bis zum Finale in Mannheim fanden zwischen Mai und September an 125 Tagen mehr als 500 Veranstaltungen statt, die sich alle um das Thema Auto drehten, und Pforzheim war ganz vorne dabei! Denn die „Goldstadt“ wurde neben Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe und der Bodensee-Region zum „Leuchtturm-Event“ gewählt – eine Auszeichnung für die Städte und Regionen, die eine besondere Nähe zum Thema Automobil haben und die sich eine besondere Event-Konzeption haben einfallen lassen, wie eben das Tourismusmarketing Pforzheims. Damit stand die Goldstadt Pforzheim ganz im Mittelpunkt dieses spannenden Jubiläumssommers.
Vor 125 Jahren hat der gebürtige Karlsruher Carl Benz in Mannheim das Automobil erfunden. Aber was hat Pforzheim damit zu tun? Möglicherweise hätte seine bahnbrechende Erfindung nicht so schnell Furore gemacht, wenn nicht seine couragierte Frau Bertha Benz in einer spektakulären Aktion die Erfindung ihres Mannes auf die Straße gebracht hätte. 1888 fuhr die gebürtige Pforzheimerin „heimlich“ mit ihren beiden jungen Söhnen Eugen und Richard von Mannheim bis in das 80 Kilometer entfernte Pforzheim, wo sie ihre Mutter besuchen wollte. Diese erste „Fernfahrt“ mit nicht mal mehr als 18 Kilometern pro Stunde brachte dem Automobil seinen großen Durchbruch, denn mit dieser „Höllentour“ bewies die Pforzheimerein ihrem oft unzufriedenen und zaudernden Mann die Langstreckentauglichkeit seines Fahrzeugs. Kaum eine andere Erfindung hat die moderne Welt und die Mobilität der Menschen so entscheidend verändert.
Neben dem bahnbrechenden historischen Ereignis der Bertha-Benz-Fahrt verbindet Pforzheim aber noch einiges mehr mit der „Deutschen liebstes Kind“: Seit 125 Jahren wurde das Auto vom Benz’schen dreirädrigen Motorwagen –1888 staunte man ehrfürchtig über den „pferdelosen Wagen“ – bis zum heutigen Hybrid-Fahrzeug immer wieder neu erfunden. Das Bedürfnis nach Mobilität wächst und täglich werden neue Herausforderungen an Forschung und Technik gestellt.
An der Pforzheimer Hochschule für Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht beschäftigt man sich auf besonders schöpferische Weise mit diesen Themen. Junge Studenten entwerfen hier mit viel Kreativität und technischem Know How die Automobile der Zukunft. Was Bertha Benz in ihren kühnsten Träumen nicht ahnen konnte: Die Fachrichtung „Transportation Design“ bringt mittlerweile die besten internationalen Automobildesigner hervor. Die Autos von morgen werden also sehr oft bereits in der „Goldstadt“ kreiert.












