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Ein schnelles und flächendeckendes Breitband-Netz bildet die Grundvoraussetzung für die digitale Transformation der Wirtschaft. Allerdings scheuen sich gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die für den Glasfaseranschluss notwendigen Grabungskosten auf sich zu nehmen.

Um den Anschluss der Pforzheimer Unternehmen an das Glasfasernetz aktiv zu fördern, setzt die Stadt Pforzheim ein städtisches Förderprogramm auf.

Gefördert werden ausschließlich die einmaligen Bereitstellungskosten in Form von Grabungskosten für die erstmalige Herstellung eines durchgängigen Glasfaseranschlusses bis in das Gebäude (FTTB). Betriebsausgaben (Strombezug, Internetzugangsdienste, Miete für Hardware etc.) sind hingegen nicht zuwendungsfähig.

Förderantragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die der KMU-Definition der Europäischen Kommission entsprechen (vgl. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2003) 1422, (2003/361/EG): Dementsprechend werden kleine Unternehmen als Unternehmen definiert, die weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Mio. € haben. Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. € haben.

Die Zuwendung wird im Rahmen einer Anteilsfinanzierung gewährt. Der in den zugrunde liegenden Ausgaben enthaltene Mehrwertsteueranteil ist nicht Zuwendungsfähig. Eine Förderung scheidet aus, wenn die zuwendungsfähigen Ausgaben unter einem Betrag von 5.000 € zzgl. Mehrwertsteuer liegen. Grundsätzlich sind 30 % der durch Rechnung nachgewiesenen zuwendungsfähigen Ausgaben förderfähig. Der Zuschuss ist auf einen Höchstbetrag von 3.000 € pro KMU begrenzt. Für das Förderprogramm sollen für die Jahre 2019 und 2020 jährlich Mittel in Höhe von 50.000 € zur Verfügung gestellt werden.