ws-pforzheim.de Newsfeed http://ws-pforzheim.de/ de-de Stadt Pforzheim - WSP Fri, 01 Mar 2024 13:36:57 +0100 Fri, 01 Mar 2024 13:36:57 +0100 TYPO3 EXT:news news-14481 Fri, 01 Mar 2024 13:19:40 +0100 Amphibienschutzaktion 2024: Frösche, Kröten, Molche – Sie wandern wieder! https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/amphibienschutzaktion-2024-froesche-kroeten-molche-sie-wandern-wieder.html Nach einem sehr milden Winter mit dem wärmsten Februar seit Wetteraufzeichnungen, steigen die Temperaturen auch in den Böden und Winterverstecken der heimischen Amphibien (Frösche, Kröten, Molche, Salamander) aktuell an. Die Amphibien erwachen aus ihrer Winterstarre und gehen auf ihre alljährliche, zum Teil mehrere Kilometer weiten Wanderschaft zu ihren Laichgewässern. Die meisten der bei uns wandernden Amphibienarten führen sonst ein wenig beachtetes Leben in Wäldern, Gärten, in Hecken und Lesesteinwällen sowie an Gewässern. Besonders aber im Frühjahr treten Amphibien in unser Bewusstsein, wenn sie unsere Wege „kreuzen“.

Ihre Bestände gehen nahezu überall stetig zurück – bedingt durch Umweltveränderungen wie die intensive Landwirtschaft, die Verarmung der Landschaftselemente, die Erschließung der Landschaft durch Verkehrswege und den Einsatz von Schwermaschinen in der Landnutzung. Der Klimawandel verstärkt zudem die Belastungen für die auf Feuchtigkeit angewiesenen Amphibien, z.B. durch ansteigende Lufttemperaturen, Zunahme extremer Hitzephasen, Austrocknung von Kleingewässern und der Böden, durch Waldbrände und Flächenversiegelung. Durch den Stress erhöht sich die Anfälligkeit der Amphibien für Parasiten und Krankheiten. Dabei sind Amphibien wichtige Glieder der belebten Umwelt und tragen zum ökologischen Gleichgewicht der Arten bei, weshalb sie gesetzlich geschützt sind.

Um Nachkommen zu zeugen, müssen die Tiere stehende und langsam fließende Gewässer aufsuchen. Nach der Laichzeit verlassen sie das Gewässer wieder und wandern zurück in ihrem Jahreslebensraum. Wichtige Laichgewässer in Pforzheim sind zum Beispiel im Enzauenpark, der Seehaus-See und der Herrmannsee. Aber auch viele kleine Bachläufe und Tümpel sind Ziel kleinerer Wandergruppen. Sobald die Abend- und Nachttemperaturen mindestens plus fünf Grad Celsius anzeigen, genügend Feuchtigkeit vorhanden ist und die Böden vollends aufgetaut sind, werden die Amphibien wieder aktiv.

Oft müssen die Amphibien auf ihrer Wanderschaft viel befahrene Verkehrswege queren und werden dabei von Fahrzeugen überfahren oder verletzt. Das soll mit der Amphibienschutzaktion verhindert werden. Dabei werden die Tiere durch spezielle Zäune aufgefangen, eingesammelt und von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auf die andere Straßenseite getragen. Von dort aus setzen sie ihre Wanderschaft zum Laichgewässer fort. An verschiedenen Wanderwegen wie am Seehaus werden die Amphibien auch durch fest eingerichtete Leitanlagen sicher unter der Straße hindurchgeführt.

In Pforzheim beteiligen sich verschiedene städtische Ämter, der örtliche Naturschutzbund Deutschland (NABU) und viele Einzelpersonen an der Amphibienschutzaktion, die vom Amt für Umweltschutz der Stadt Pforzheim zusammen mit dem NABU Pforzheim-Enzkreis koordiniert wird. Da die Helferinnen und Helfer früh morgens und spät abends aktiv sind, sind an manchen Stellen Geschwindigkeitsbegrenzungen angebracht.

Im Zeitraum zwischen Februar bis Ende April sind an folgenden Straßenabschnitten Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Tempo 30 (teilweise mit Zusatzzeichen 17.30 Uhr bis 7 Uhr) und mit Warnzeichen „Amphibienwanderung“ (Krötensymbol) eingerichtet:

• Kanzlerstraße zwischen Einmündung Straße „An der Schindersklamm“ und Wasserwerk Friedrichsberg

• Straße „An der Schindersklamm“ ab Ortsausgang Mäuerach bis Einmündung Kanzlerstraße

• Klingenstraße von der Einmündung Kirschenpfad bis zum Beginn des Gewerbegebietes Klingenstraße

• Würmstraße in Huchenfeld (K 9805) zwischen Einmündung Unterer Hardtweg und Einfahrt zur ehemaligen Erddeponie

• Kirschenpfad im Bereich Seehaus am Beginn des Amphibienschutzzauns vor der Zufahrt zum Seehaus-Parkplatz

Folgende Straßensperrungen werden in der Zeit vom 01.02. bis 30.04.2024 wieder durchgeführt:

• Eutinger Sträßchen zwischen Seehaus und Wurmberger Straße ab der Abzweigung zur Lettenbrunnenhütte (auch tagsüber)

• In Büchenbronn der Waldweg direkt westlich der Gaststätte Herrmannsee – witterungsabhängig in der Zeit von 17.30 Uhr bis 7 Uhr

• Im Bereich Krebspfad der Erschließungsweg mit der Flurstücksnummer 4791 zwischen den Flurstücken 4846/4724 und 4714 am Regenrückhaltebecken der Autobahn BAB 8. Dieses Wasservorkommen ist für mehrere Hundert Erdkröten und Molche ein lebenswichtiges Laichgewässer!

Aufgrund stärkerer Wanderbewegungen werden zusätzlich an verschiedenen Streckenabschnitten Warnschilder aufgestellt (z.B. am Rennbachweg in Eutingen, im Herrenstriet).

Wer die Wanderung der Amphibien direkt selbst miterleben und bei den Schutzaktionen helfen möchte, kann sich z.B. telefonisch beim Amt für Umweltschutz unter Tel. 07231-39-2000 oder beim NABU Pforzheim-Enzkreis unter der Telefonnummer 07231-4550045 (Gerold Vitzthum) melden. Helferinnen und Helfer werden immer dringend gesucht!

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Allgemein
news-14479 Fri, 01 Mar 2024 10:12:23 +0100 Schonzeit für Hecken und Bäume beginnt! https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/schonzeit-fuer-hecken-und-baeume-beginnt.html Zum 01.03. beginnt die Schonzeit für Hecken und Bäume. In dem Zeitraum der Schonzeit ist das Fällen von Bäumen und Entfernen und Hecken zum Schutz der Vögel untersagt. Zum 01.03. beginnt die Schonzeit für Hecken und Bäume. Durch den sehr warmen Februar sind die Vögel schon vermehrt dabei Nester für Ihren Nachwuchs zu bauen, diese setzen sie sowohl in Bäume als auch in Sträucher, Hecken und hohes Gras. Um die Nester der Vögel nicht versehentlich zu zerstören ist ab jetzt bis zum Ende der Schonzeit am 1.10. das Fällen von Bäumen sowie das starke Rückschneiden von Hecken nach Bundesnaturschutzgesetz §39 untersagt.

Bei Rückfragen zu dem Thema steht ihnen das Amt für Umweltschutz unter +49 7231 39 2000 oder afu(at)pforzheim.de zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe beim Schutz der lokalen Vögel!

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Allgemein Umwelt & Natur Umwelt aktuell
news-14480 Fri, 01 Mar 2024 10:12:23 +0100 Schonzeit für Hecken und Bäume beginnt https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/schonzeit-fuer-hecken-und-baeume-beginnt-1.html Die Schonzeit hat begonnen! Vom 1. März bis einschließlich 1. Oktober ist wie jedes Jahr wieder Schonzeit für Hecken und Bäume. In diesem Zeitraum ist das Fällen von Bäumen sowie das Entfernen von Hecken zum Schutz der Vögel untersagt. Durch den sehr warmen Februar sind die Vögel bereits vermehrt dabei, Nester für Ihren Nachwuchs zu bauen. Diese Nester setzen sie sowohl in Bäume als auch in Sträucher, Hecken und ins hohe Gras. Um die Nester der Vögel nicht versehentlich zu zerstören ist das Fällen von Bäumen sowie das starke Rückschneiden von Hecken nach Bundesnaturschutzgesetz §39 untersagt.

Bei Rückfragen zu dem Thema steht ihnen das Amt für Umweltschutz unter +49 7231 39 2000 oder afu(at)pforzheim.de zur Verfügung.

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Allgemein
news-14478 Fri, 01 Mar 2024 09:11:02 +0100 Neugestaltung des Pfälzer Platzes verzögert sich https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/neugestaltung-des-pfaelzer-platzes-verzoegert-sich.html Nachdem kein wirtschaftliches Angebot für die Ausschreibung der Bauleistungen zur Umgestaltung des Pfälzer Platzes abgegeben wurde, musste diese aufgehoben werden. Die angebotenen Baukosten lagen deutlich über der vorliegnden Kostenberechnung. Die Verwaltung wird die Unterlagen nun überarbeiten, um die Angebotsabgabe attraktiver zu gestalten. Die neue Ausschreibung soll anschließend umgehenden auf den Weg gebracht werden. Die Vergabe erfolgt voraussichtlich im Anschluss an die Sommerferien, womit sich der Start der Umbaumaßnahmen um etwa ein halbes Jahr verschiebt. „Wir bedauern natürlich, dass sich die Umgestaltungsmaßnahmen nun aufgrund fehlender wirttschaftlicher Angebote verzögern. Dennoch blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns, die Arbeiten in einem zweiten Anlauf vergeben zu können und zügig in die Umsetzung zu gehen“, betont Baudezerntin Sibylle Schüssler.

Der Platz, der innerhalb des Sanierungsgebietes Nordstadt II liegt, wurde 1913 angelegt und bereits in den 1970er Jahren umgestaltet. Mit der erneuten Umgestaltung soll zum einen die Verkehrssicherheit hergestellt werden, zum anderen erfährt der Platz und damit das gesamte Quartier unter Berücksichtigung des vorhandenen Baumbestandes eine Aufwertung. Gleichzeitig wird die Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger gesteigert und lädt zum Verweilen ein.

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Allgemein
news-14477 Fri, 01 Mar 2024 09:08:00 +0100 Umzug städtische Rentenstelle https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/umzug-staedtische-rentenstelle.html Die städtische Rentenstelle zieht am Dienstag, 5. März von der Östlichen Karl-Friedrich-Str. 9 in die Westliche Karl-Friedrich-Str. 7. Der Eingang befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes. Die Büros befinden sich im 1. Obergeschoss und sind mit dem Aufzug erreichbar. An diesem Tag ist die Rentenstelle aufgrund des Umzuges geschlossen und auch telefonisch nicht erreichbar. Anfragen können gerne über rentenstelle(at)pforzheim.de gestellt werden.

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Allgemein
news-14475 Thu, 29 Feb 2024 07:47:01 +0100 Ergebnisse der Lärmkartierung Pforzheim 2023 liegen vor https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/ergebnisse-der-laermkartierung-pforzheim-2023-liegen-vor.html Maßnahmen zeigen Wirkung – Spitzenpegel gehen zurück „Ein Teil des Weges ist geschafft, es liegen aber immer noch große Herausforderungen vor uns“, so fasst Bürgermeisterin Sibylle Schüssler die vorliegenden Ergebnisse der Lärmkartierung 2023 zusammen. „Ich bin erfreut, dass die Betroffenheiten in den hohen Pegelklassen, die zu einer Gesundheitsgefährdung führen können, deutlich zurückgegangen sind; das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es immer noch zu viele Menschen in unserer Stadt gibt, die durch gesundheitskritischen oder gar gesundheitsgefährdenden Lärm belastet werden.“ Um weitere Maßnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung in unserer Stadt ins Auge fassen zu können, gibt Bürgermeisterin Schüssler deshalb den Startschuss zur erneuten Fortschreibung des Lärmaktionsplans aus dem Jahr 2020.­

Lärmkartierungen alle fünf Jahre

Die Stadt Pforzheim ist laut Bundes-Immissionsschutzgesetz verpflichtet, alle fünf Jahre die Lärmbelastung der Bevölkerung anhand von Lärmkarten zu ermitteln und bei Bedarf einen Lärmaktionsplan aufzustellen, mit dem die Lärmprobleme und Lärmauswirkungen geregelt werden. Die erste Lärmkartierung in Pforzheim stammt aus dem Jahr 2008 und der erste Lärmaktionsplan aus dem Jahr 2010, danach erfolgten weitere Kartierungen in den Jahren 2012 und 2017 sowie eine umfassende Fortschreibung des Lärmaktionsplans in den Jahren 2018 bis 2020. Dabei wurden umfangreiche Lärmminderungsmaßnahmen an hochbelasteten Straßen, wie Tempo 30 als kurzfristige Maßnahme und Fahrbahnsanierung als mittel- bis langfristige Maßnahme, vorgeschlagen sowie zahlreiche ruhige Gebiete ausgewiesen. Dem 5-Jahres-Rhythmus entsprechend und nach Umsetzung der Geschwindigkeitsbeschränkungen war es folgerichtig eine erneute umfassende Lärmkartierung vorzunehmen, auch um die Wirkung der ergriffenen Maßnahmen beurteilen zu können. Dabei waren im Unterschied zu den vorangegangenen Kartierungen neue, EU-weit einheitliche, verbindliche Berechnungsverfahren anzuwenden und erstmalig auch die gesundheitlichen Auswirkungen des Umgebungslärms zu ermitteln und zu bewerten. Mit der Fortschreibung der Lärmkartierung wurde das Ingenieurbüro MODUS CONSULT aus Karlsruhe beauftragt, welches auch die vorangegangenen Lärmkartierungen durchgeführt hat.

In der Lärmkartierung 2023 wurden 16 Industrie- und Gewerbegelände, ca. 265 km Straßen und ca. 5,6 km nicht-bundeseigene Schienenstrecken (für die bundeseigenen Schienenstrecken ist das Eisenbahnbundesamt zuständig) untersucht. Für jede Lärmart wurden Lärmkarten für die Lärmbelastung für den ganzen Tag und für die Nacht erstellt. Darüber hinaus sind tabellarische Angaben über die geschätzte Zahl der Betroffenen, die in Gebieten wohnen, die innerhalb der Isophonen-Bänder liegen, über lärmbelastete Flächen sowie über die geschätzte Zahl der Wohnungen, Schulen und Krankenhäusern zu erstellen. Die Ergebnisse der Lärmkartierung liegen dem hierfür zuständigen Amt für Umweltschutz seit kurzem vor und sollen nun der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Belastungsschwerpunkte innerstädtische Hauptverkehrsstraßen

Im Rahmen der Lärmkartierung 2023 wurde, wie bereits bei der vorangegangenen Lärmkartierung 2017 festgestellt, dass der kartierte Industrie- und Gewerbelärm sowie Schienenlärm im Vergleich zum Straßenverkehrslärm eine untergeordnete Rolle spielen und nur eine geringe Anzahl an Betroffenen in niedrigen Pegelklassen verursacht. Belastungsschwerpunkte des Straßenverkehrslärms mit einer großen Anzahl an Betroffenen, teilweise auch immer noch in hohen Pegelklassen, sind weiterhin die innerstädtischen Hauptverkehrsstraßen (insb. die das Stadtgebiet querende Bundes- und Landesstraßen, der Innenstadtring, die Straßen des Vorbehaltsnetzes und die Ortsdurchfahrten der Stadtteile).

„Dass tagsüber mehr als 1.500 Personen und nachts sogar mehr als 2.500 Personen vor gesundheitsschädlichem Lärm bewahrt werden, ist ein großer Erfolg unserer Bemühungen um mehr Lärmschutz in der Stadt und rechtfertigt meiner Meinung nach die umstrittenen Tempobeschränkungen“, betont Bürgermeisterin   Sibylle Schüssler. „Da aber immer noch ca. 7.000 Personen tagsüber und mehr als 8.500 Personen nachts gesundheitsgefährdendem Lärm und weitere 17.000 Personen tagsüber und 18.000 Personen nachts gesundheitskritischen Lärm ausgesetzt sind, dürfen wir uns auf diesem Erfolg nicht ausruhen, sondern müssen weitere Maßnahmen prüfen. Auch die geschätzten Zahlen der gesundheitsschädlichen Auswirkungen zwingen uns zum Handeln.“

Bürgerbeteiligung im März/April 2024

„Zur weiteren Vorgehensweise“, führt Armin Aydt, Amtsleiter vom zuständigen Amt für Umweltschutz aus, „werden die Ergebnisse der Lärmkartierung in den nächsten Tagen auf unserer Homepage der Öffentlichkeit zur Verfügung gestelllt.“ Im Anschluss daran wird im März/April eine frühzeitige Bürgerbeteiligung durchgeführt. Im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung, die erstmalig auch online durchgeführt wird, haben Betroffene und Interessierte die Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge beim Amt für Umweltschutz einzureichen. „Wir würden uns über eine rege Beteiligung und viele Ideen freuen,“ betont die Umweltbürgermeisterin.

„Auf der Grundlage der eingegangenen Vorschläge werden wir dann einen Entwurf eines Maßnahmenplans erstellen, der danach mit dem betroffenen Fachbehörden und mit dem Gemeinderat abgestimmt wird“, skizziert Armin Aydt die weitere Vorgehensweise. „Der mit den Behörden abgestimmte und vom Gemeinderat zugestimmte Maßnahmenentwurf wird dann öffentlich bekannt gemacht und die Bevölkerung hat nochmals die Gelegenheit, sich hierzu zu äußern und ggf. weitere Maßnahmenvorschläge einzubringen. So ist gewährleistet, dass die Bevölkerung sich jederzeit in die Fortschreibung des Lärmaktionsplans einbringen kann.“ Voraussichtlich soll der endgültige Plan noch in diesem Jahr vom Gemeinderat verabschiedet werden.

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Allgemein Klimaschutz TOP-News
news-14474 Thu, 29 Feb 2024 07:46:11 +0100 Instandsetzungsarbeiten am Kanalnetz „Auf der Rotplatte“ https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/instandsetzungsarbeiten-am-kanalnetz-auf-der-rotplatte.html Ab Montag, 4. März werden in der Straße „Auf der Rotplatte“ dringend erforderliche Instandsetzungsarbeiten am Kanalnetz durchgeführt. Die Hauptarbeiten finden auf Höhe der Liebfrauenkirche statt. Da während der Arbeiten eine halbseitige Sperrung notwendig ist, wird der Verkehr unter Einbeziehung der einmündenden Kräheneckstraße durch eine Ampelschaltung geregelt. Der Fußgängerverkehr auf der Südseite wird über ein parallel verlaufendes Provisorium aufrechterhalten. Die bestehende Fußgängerampel in Höhe des Kindergartens wird circa 20 m nach Osten verlegt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen.

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung bittet für mögliche Beeinträchtigungen um Verständnis.

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Allgemein
news-14473 Thu, 29 Feb 2024 07:45:06 +0100 Instandsetzung des Abwasserkanals in der Kaiser-Friedrich-Straße https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/instandsetzung-des-abwasserkanals-in-der-kaiser-friedrich-strasse.html Ab Montag, 4. März werden in der Kaiser-Friedrich-Straße im Bereich zwischen Jugendverkehrsschule und Kreuzung Klarastaffel Arbeiten am Kanalnetz durchgeführt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens werden die Arbeiten in der Zeit zwischen 20 Uhr und 5 Uhr ausgeführt. Je nach Witterung dauern die Arbeiten voraussichtlich bis einschließlich 12. März.

In den bestehenden Kanal werden über die Schächte sogenannte Inliner eingebaut. Durch dieses Verfahren kann der Kanal abgedichtet und stabilisiert werden, ohne die Straße aufgraben zu müssen. Geräusche und Verkehrsbeeinträchtigungen durch die Baufahrzeuge können nicht ausgeschlossen werden.

Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung bittet um Verständnis.

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Allgemein
news-14472 Thu, 29 Feb 2024 07:43:13 +0100 Noch bis zum 3. März Ehrungsvorschläge einreichen https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/noch-bis-zum-3-maerz-ehrungsvorschlaege-einreichen.html Engagement soll im Rahmen eines städtischen Ehrungsabends gewürdigt werden Im September 2024 wird wieder ein städtischer Ehrungsabend stattfinden. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden sowohl Einzelpersonen als auch Gruppierungen, die sich durch außergewöhnliche Leistungen im bürgerschaftlichen Engagement hervorgetan haben, gewürdigt.
Dafür können Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 3. März 2024 Ehrungsvorschläge bei der Stadt Pforzheim einreichen. Das funktioniert entweder online unter www.pforzheim.de/ehrungsabend oder auch schriftlich über ein Formular, welches per Post zugeschickt werden kann. Das Formular können Interessierte telefonisch unter 07231/ 39 30 19 oder per E-Mail an buergerengagement(at)pforzheim.de anfordern.

Grundsätzlich kann jede Person, die in und für Pforzheim engagiert ist, vorgeschlagen und geehrt werden. Es ist nicht notwendig auch in Pforzheim zu wohnen. Die zu ehrenden Personen können von Vereinen, Initiativen, Institutionen und Einzelpersonen vorgeschlagen werden oder auch sich selbst vorschlagen. Der Kreis der Vorschlagsberechtigten ist nicht eingeschränkt. Über die Ehrung entscheidet eine Jury bestehend aus Mitgliedern des Beteiligungsbeirats und aus dem Geschäftsbereich Kommunikation und Internationales, in dem das Bürgerschaftliche Engagement sowie das Ehrungswesen angesiedelt sind.

 

Es gibt insgesamt fünf Ehrungskategorien:

  1. Engagement im erweiterten Vorstand, 10 Jahre

Personen, die sich mit besonderen Verdiensten um das Gemeinwohl engagieren. Voraussetzung dafür ist ein mindestens 10-jähriges und nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement in der Leitungsspitze von Vereinen, Initiativen oder Institutionen oder als aktive Mitwirkende im aktiven Vorstand eines Vereins, einer Initiative oder einer Organisation in Pforzheim. Vergleichbare Tätigkeiten in einer Bürgerinitiative ohne gewählten Vorstand sind ebenfalls möglich.

  1. Engagement als Übungsleiter, Abteilungsleiter, Projektleiter, in politischer Funktion oder als „Gute Seele“, 10 Jahre

Personen, die sich durch langjährige, in der Regel mindestens 10 Jahre, gemeinnützige Leistungen als aktive Mitwirkende in Verein, Initiative oder Organisation beziehungsweise in politischer Funktion in Pforzheim verdient gemacht haben. Die Zielgruppe engagiert sich u.a. als Übungsleiter, Abteilungsleiter in einem Verein, Projektleiter oder auf besonders herausstechende Weise als „Gute Seele“ des Vereins.

  1. Neues, innovatives und zukunftsweisendes Projekt (max. 3 Personen pro Projekt)

Vertreterinnen und Vertreter von Gruppierungen aus Vereinen, Kirchen, Institutionen oder Initiativen, die ein neues zukunftweisendes, innovatives Projekt entwickelt haben, in dem gesellschaftliche Verantwortung zum Ausdruck kommt.

  1. Etabliertes Projekt (max. 3 Personen pro Projekt)

Vertreterinnen und Vertreter von Gruppierungen aus Vereinen, Kirchen, Institutionen oder Initiativen, die ein Projekt nachhaltig in der Stadt etabliert haben, in dem gesellschaftliche Verantwortung zum Ausdruck kommt und das über das Regelangebot hinausgeht.

  1. Junges Engagement (unter 25 Jahre)

Personen unter 25 Jahren, die „jungen Aktiven“, die eine dreijährige Engagement-Dauer in Vereinen, Initiativen oder Institutionen nachzuweisen haben oder maßgeblich bei dem Aufbau eines neuen Angebots mitgewirkt haben.

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Allgemein
news-14471 Wed, 28 Feb 2024 15:38:49 +0100 Mobilität in der Stadt nachhaltig gestalten https://www.ws-pforzheim.de/news-ansicht/article/detail/News/mobilitaet-in-der-stadt-nachhaltig-gestalten-1.html Integrierter Mobilitätsentwicklungsplan Pforzheim (IMEP) Wie sieht die Mobilität in Pforzheim heute aus und wie soll sie in der Zukunft aussehen? Gemeinsam mit Pforzheimerinnen und Pforzheimern hat die Stadt den Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan (IMEP) entwickelt. Unter dem Slogan "Pforzheim Mobil – Gemeinsam Mobilität gestalten" ist der IMEP der Handlungsleitfaden, wenn es um die Gestaltung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Mobilitätsplanung geht. Der Grundsatz lautet hierbei: Wir wollen eine menschen- und umweltfreundliche Mobilität in Pforzheim und eine bessere Lebensqualität für alle schaffen. „Mit dem IMEP hat die Stadt den Rahmen für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilitätsplanung definiert. Diesen gilt es nun konsequent und mutig umzusetzen“, so Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Herausforderungen in Pforzheim

Sich verändernde Ansprüche und Bedürfnisse im Lebens- und Mobilitätsverhalten stellen neue Herausforderungen für die Planung dar. In der Vergangenheit stand die Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr stark im Vordergrund und die Straßenräume wurde als Transiträume gesehen, um möglichst schnell und ungehindert von A nach B zu kommen. Die heutige nachhaltige Mobilitätsplanung zeichnet sich dagegen dadurch aus, dass gleichberechtigte Angebote für alle Verkehrsarten vom Fuß- und den Radverkehr über den öffentlichen Verkehr bis zu Auto- und Lkw-Verkehr geschaffen werden. „Mobilitätswandel beginnt in den Köpfen von uns allen. Deshalb ist es wichtig, Veränderungen gut zu kommunizieren und den Gesamtnutzen aufzuzeigen“, so Schüssler. Neben der Funktionsfähigkeit der Straße spiele zusätzlich die Steigerung der Aufenthaltsqualitäten eine wichtige Rolle. „Dies steigert einerseits die Attraktivität Pforzheims als lebenswerte Stadt und dient andererseits mit der Schaffung von Grünflächen dem Umwelt- und Klimaschutz.“ Als Stadt mit kompakten und hochverdichteten Siedlungsflächen bietet Pforzheim hervorragende Voraussetzungen als Stadt der kurzen Wege mit einem hohen Anteil selbstaktiver Mobilität zu Fuß und mit dem Fahrrad. Der im deutschlandweiten Vergleich sehr niedrige Anteil der mit dem Fahrrad durchgeführten Wegen von 3 Prozent ist bestes Indiz dafür, dass in dieser Hinsicht großer Handlungsbedarf besteht.

Sechs Ziele für die Mobilitätsentwicklung

Zentraler Baustein des IMEP ist die Verständigung auf das Leitbild und die Ziele, die künftig den Rahmen der Mobilitätsentwicklung vorgeben. Unter dem Grundsatz der menschen- und umweltfreundlichen Mobilität wurden daher sechs Ziele entwickelt und politisch beschlossen. „Pforzheim soll sich zu einer vernetzten, integrativen, kompakten, umweltfreundlichen, lebenswerten und sicheren Stadt weiterentwickeln“, erklärt Sachgebietsleiter Christoph Schulze und sagt weiter „zukünftig ist die Erreichung der Ziele regelmäßig zu prüfen. Dabei wird beispielsweise geschaut, wie sich der Anteil der zu Fuß und mit dem Rad zurückgelegten Wege entwickelt und in welchem Umfang der Kfz-Verkehr in der Innenstadt zurückgeht.“ In diesem Zusammenhang wird auch die Entwicklung der verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen betrachtet. Weitere Indikatoren sind der Rückgang der im Straßenverkehr schwerverletzten und getöteten Personen und der Ausbau der barrierefreien Haltestellen.

Maßnahmen zur Erreichung der Ziele

Um die oben genannten Ziele zu erreichen, wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt. Dieser definiert kurz- bis langfristige Maßnahmen für die kommenden 15 Jahre und darüber hinaus. Die Maßnahmen lassen sich unterschiedlichen Schwerpunkten zuordnen. Da ist zum einen das Thema Digitalisierung. Eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung benötigt innovative und vorausschauende Maßnahmenansätze auf dem Weg zu einer Smart City. Dies eröffnet die Chance, die Erreichbarkeit Pforzheims mit allen Verkehrsarten zu verbessern und eine umweltfreundlichere und besser vernetzte Stadt zu werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verknüpfung von Mobilitätsangeboten für den Fuß-, Rad und öffentlichen Verkehr. Dies trägt zu einer höheren Flexibilität bei der Verkehrsmittelwahl bei. Das Thema Infrastruktur sowohl für den fließenden als auch für den ruhenden Verkehr stellt selbstverständlich einen Schwerpunkt dar. Dabei geht es insbesondere um die Schaffung von Angeboten für alle Verkehrsarten auf der bestehenden Infrastruktur. Pkw und Lkw sind auf wichtigen übergeordneten Achsen zu bündeln, im weiteren Straßennetz sollen aber prioritär die Belange des Öffentlichen Verkehrs sowie des Fuß- und Radverkehrs berücksichtigt werden. Das entscheidende Schlagwort ist hier die effiziente Nutzung des begrenzten Straßenraums zur Erhöhung der Sicherheit für alle. Der ruhende Verkehr steht in enger Verbindung mit dem Thema der Straßen- und Stadtraumgestaltung. Zugunsten der Erhöhung der Aufenthaltsqualitäten sind Stellplätze am Straßenrand zu ordnen und wo möglich zu reduzieren. Hierbei sind die jeweilige Situation und die Bedarfe vor Ort zu berücksichtigen, um zielgerichtete Lösungen zu entwickeln. Um die Teilhabe aller Menschen in Pforzheim zu ermöglichen, muss das Thema der Barrierefreiheit ebenso immer mitgedacht werden. Neben der Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Personen an Haltestellen und Kreuzungen geht es auch allgemein, um die Schaffung von sicheren Querungsmöglichkeiten zur Reduzierung der Barrierewirkung von Straßen und nicht zuletzt um die soziale Teilhabe mit preislich für alle leistbaren Mobilitätsangeboten. Abschließend werden im IMEP auch Maßnahmen zur Mitbestimmung und Bewusstseinsbildung aufgezeigt, denn letztendlich kann der Mobilitätswandel nur gelingen, wenn die Menschen erreicht und mitgenommen werden. Gemäß dem Slogan des IMEP ist die Gestaltung von Mobilität Gemeinschaftssache und diesen eingeschlagenen Weg gilt es nun konsequent und mutig fortzuführen.

Nähere Informationen zum IMEP

Nähere Informationen zum IMEP finden sich auf der städtischen Internetseite unter

https://www.pforzheim.de/stadt/mobilitaet/imep.html

Dort kann auch eine anschaulich gestaltete Broschüre mit den zentralen Ergebnissen heruntergeladen werden. Darüber hinaus wird der IMEP auf den Social Media-Kanälen der Stadt vorgestellt.

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News Klimaschutz