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Kleine Kunstwerke in hoher Auflage

Traditionell erscheint in jedem Jahr ein neues Oechsle Fest-Glas. 25 Jahre lang trugen die Gläser jeweils einen vom Publikum eingesandten Weinspruch. Im Jahr 2011 wurden die Vierzeiler von farbenfrohen Bildmotiven abgelöst... zum Auftakt sogar von drei verschiedenen! Allen Motiven gemeinsam ist ihr Bezug zum Oechsle Fest und zur Stadt Pforzheim. In einer Auflage von rund 15.000 Stück sind die kleinen Kunstwerke auf dem Oechsle Fest im Umlauf. Gestaltet werden sie jeweils von Künstlern aus Pforzheim und der Region. Nach Martin Seemann, Heidi Stulle-Gold, Wolfdieter Grötzinger (jeweils 2011), VIOLA (2012), Dieter Huthmacher (2013), Axel Hertenstein (2014), Dieter H. F. Goldenbaum (2015), Ute Middel (2016), Piet van den Boom (2017) und Peter Ulmer (2018) stammt der diesjährige Entwurf von dem Künstler und Designer Angus Duck. Erhältlich sind die Gläser während der Veranstaltung bei allen Wirten und in der TouristInfo am Schloßberg. Pfand- und Kaufpreis: Winzerbecher 1,00 €, Stiel-/Sektglas 2,00 €.

Das diesjährige Glasmotiv

Seit 20 Jahren lebt der gebürtige Kanadier Angus Duck in seiner Wahlheimat Pforzheim. Mit offenen Armen habe man ihn als „Reigschmegdr“ damals willkommen geheißen und schnell fanden sich Pforzheimer, die ihm gerne mehr über die Goldstadt, ihre Menschen und ihre Sprache erzählten. Begeistert war der Künstler von der Vielfalt der regionalen Mundart, die sogar für die Einwohner benachbarter Ortschaften eigene „Necknamen“ kennt. Das Glas zum 34. Oechsle Fest ist Angus Ducks Dank an alle Seggl (Pforzheimer), Keibel, Kaubasche, Halbherre und Schnitzhafe für den herzlichen Empfang in der Goldstadt. Die Vorderseite („s’Oechsle“) stellt das Oechsle Fest und seine Glasvarianten dar. Die Rückseite zeigt den der Plastik von Professor Fritz Theilmann nachempfundenen Pforzheimer Seckel („Seggl“) inmitten der blauen Enzkreissilhouette. Umrahmt wird das Bildmotiv von den folgenden mundartlichen Spitznamen umliegender Stadtteile und Gemeinden, in die sich ein „Reigschmegdr“ eingereiht hat:

Gaiseschenner - Kieselbronn
Kaubasche - Brötzingen
Hakebiere - Birkenfeld
Halbherre - Dillweißenstein
Schnecke - Würm (u.a.)
Kohlrawe - Büchenbronn
Keibel - Huchenfeld
Gluggerle - Steinegg
Bachl - Hohenwart
Hondsbeitl - Mühlacker
Saunäbel - Eutingen
Krabbe - Wiernsheim
Klammhake - Niefern
Schlaif-Trog - Wurmberg
Dannezapfe - Wimsheim (und Dennach)
Schmellehopfer - Tiefenbronn
Schereschleifer - Schellbronn
Schnitzhafe - Hamberg
Seggl - Pforzheim